Masken

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Verzeichnis der Abbildungen unten.

Kunst sagt Privates menschlicher Formen aus. Wenn von hoher Warte aus gefordert, wird der Reichtum der Erscheinungen ein bedeutender sein. Der Kollektivismus mag in letzter Präzision nichts anderes als die Einsicht einer eminenten Summation von Sondertypen geben, die in der Interpretation des Einzelfalles anschwellen zu einem Komplex tausenderlei Vorstellungen und kultureller Lebenskräfte. Im großen Zusammenhänge arbeitet die Einzelseele an der Auffassung, an der Kombination von Grundelementen zu Grundkomplexen, zu Denkmälern universaler Gattungen. Die Differenz, die einstmals zwischen Kunst und Wissenschaft lag, im Sinne der Deutung vorhandener Zeichen, wird heute verkleinert, vielleicht sogar gänzlich vermindert. Ihr Verhältnis hinsichtlich der Arbeitsmethode, äußerlich scheinbar ohne jeden Vergleichswert, wächst an Intimität. Die Verwertung läuft bei beiden auf unmittelbare Zeugnisse innerer Anlagen aus. Herausarbeitung des Willens, Zwischenstadien und Umbildungen mit einbegriffen, erfährt lebhaftesten Akzent, ob er der Forschung, ob er Gefühlsaffekten dient. Auf dieser Basis erhebt sich die künstlerische Wissenschaftlichkeit, die wissenschaftliche Kunst-Fühlweise Nietzsches, die Möglichkeiten, Direktiven ausgiebigster Gedankenwelten erleben, formen läßt. Eine kulturphilosophische Position wird somit erreicht, ergreifend in der Erkenntnis, klar im wissenschaftlichen Exponenten, die die Struktur menschlicher Normen in glücklicher Renaissance uns klar und sinnlich erschauen läßt. Homogenität kommt wiederum in die Disharmonie, die bisher sich geradezu als heimliches Signal unter Künstlern und Wissenschaftsmenschen entfaltete. Das Gestaltungsphänomen baut auf privat-psychischem Untergrund, tritt aus den Stufen eines labilen Bewußtseins erst später in das Tatsachenarsenal ein. Der Prozeß endet schließlich in der Objektfindung, deren detaillierte Ausarbeitung dann mancherlei Beeinflussungen erfahren, die die einstmals einheitlichen Zonen verwischen kann. Das ursprüngliche Stadium als Sphäre psychischer Energien rechtfertigt die Begründung vom arbeitenden Entstehungsmonismus im Individuum, gleichgültig, ob fernerhin die motorische Abfuhr verschiedene Wege einschlägt. Die Differenzierung, die nun anhebt, und komplizierteste Verhältnisse ausgestaltet und scheinbar keinen genügenden Grund in der Kausalität und Genese künftig legitimiert, sei es Dichtung, Mathematik oder Skulptur, also Psychismen heterogensten Anscheins, wird über die Illusion hinwegtäuschen können und den ersten schwierigen Urantrieb zu überliefern imstande sein. Dies ist wichtig, um im Geflecht geistiger Buntheit die primäre innere Physiognomik wirken zu sehen.

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Die Baumseele

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Strafe für Baumschäler:

„Item es soll niemand Bäume in der Mark schälen, wer das täte, dem soll man sein Nabel aus seinem Bauch schneiden und ihn mit demselben an den Baum negeln und denselben Baumschäler um den Baum führen, so lang bis sein Gedärm alle aus dem Bauch auf den Baum gewunden seien. (Oberurseler Weistum.)

Der Baumkultus der Germanen und Ihrer Nachbarstämme

Mythologische Untersuchungen

Kapitel I.

Kapitelgliederung:
§ 1. Gleichsetzung des Menschen und der Pflanze
§ 2. Mensch und Baum
§ 3. Anthropogonischer Mythus von Askr und Embla
§ 4. Der Baum als Person behandelt
§ 5. Die Holundermutter, die Eschenfrau und ihre Sippe
§ 6. Niederlitauische Waldgeister
§ 7. Baum, Menschenleib und Krankheitsdämonen
§ 8. Strafe für Baumschäler
§ 9. Miteinanderwuchs des Baumes und des Menschenleibes
§ 10. Verletzte Bäume bluten
§ 11. Freibäume
§ 12. Baum zeitweilige Hülle einer abgeschiedenen Seele
§ 13. Baum Aufenthalt des Hausgeistes
§ 14. Baum Schutzgeist oder Sitz des Schutzgeistes
§ 14a. Baum = Lebensbaum
§ 14b. Fortreisende verknüpfen ihr Leben mit einem Baume
§ 14c. Schicksals- und Geburtsbaum von Einzelnen und Familien
§ 14d. Várdträd
§ 15. Weltbaum Yggdrasill
§ 16. Erläuternde Begegnisse aus dem täglichen Leben
§ 17. Boträ
§ 18. Chronologische Zeugnisse

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Meisterwerke der Älteren Pinakothek in München – Deutsche Meister

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Adam Elsheimer – Albrecht Altdorfer – Albrecht Dürer – Bernhard Striegel – Gabriel Mälesskircher – Hans Baldung Grien – Hans Burgkmair der Ältere – Hans Fries – Hans Hohlbein der Ältere – Hans Hohlbein der Jüngere – Hans Maler – Hans Muelich – Hans Pleydenwurff – Hans von Kulmbach – Hans Süss – Jan Pollack – Johann Rottenhammer – Lucas Cranach der Ältere – Martin Schaffner – Mathias Grünewald – Meister des Bartholomäus Altars – Meister des Marienlebens – Meister von Liesborn – Meister Wilhelm von Köln – Michael Pacher – Michael Wolgemut – Niederrheinischer Meister – Stephan Lochner – Ulrich Apt

Bildverzeichnis aller Kunstdrucke unten.

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